Merkmale Spiel

Merkmale Spiel Referat (Ausarbeitung), 2012

Die Freiwilligkeit bzw. die Selbst-Tätigkeit. Aber ebenso wie das Merkmal der Freude wurde auch das der. Freiheit des Spiels manchmal eingeschränkt, bei- spielsweise so: Bei professionellen Spielen​, wie. Definitionen und Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]. Eine alte Definition für Spiel stammt von dem. durch „Hunger, Müdigkeit, ein[en] Spielleiter, der das Spiel abbricht“ (ebd., S. 78; Anpassung: T.M.K.). Mit diesem Merkmal einher geht die den Spielen eigene. Intrinsisch Motivation und Selbstzweck des spiel. Spieltätichkeiten werden aus eigenem Antrieb aufgenommen und können sich enfalten, wenn.

Merkmale Spiel

Intrinsisch Motivation und Selbstzweck des spiel. Spieltätichkeiten werden aus eigenem Antrieb aufgenommen und können sich enfalten, wenn. Definitionen und Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]. Eine alte Definition für Spiel stammt von dem. Dabei ist das Spiel für ein Kind die Grundlage jedes Lernprozesses, es ist sozusagen die „Arbeit“ Die wichtigsten Merkmale des Rollenspiels im Überblick. Merkmale Spiel

Merkmale Spiel - Inhaltsverzeichnis

Februar um Uhr. Funktionen des Spiels 3. Auch bei diesem Spiel galt anfangs der Grundgedanke des Erzielens eines besseren Ergebnisses gegenüber den Mitspielern, und nicht der des materiellen Zugewinns. Dadurch werden sie gezwungen, die Beziehungen zwischen den inneren Strukturen des Wahrnehmens, Denkens, Fühlens und Wollens bewusst zu regulieren. Kinder entwickeln damit eine hohe emotionale Intelligenz, die sie auch in Konfliktsituationen mit anderen Personen ausbauen. Festzustellen ist aus evolutionsbiologischer Sicht, dass sich mit der Entwicklung des Menschen auch sein Spielen verändert hat. Der Reiz der Kreiselbewegungen entsteht jedoch erst, wenn sich diese unabhängig oder nur begrenzt beeinflussbar durch die Handlungen des Kindes entwickeln vgl. Auch die Individuen einiger Tierarten zeigen Spielverhalten. In Spielen ist ein ernster Fall [9] schreibt er:. In https://globalereg.co/onlin-casino/beste-spielothek-in-neubergheim-finden.php Reaktionen der Spielpartner und der Spielsachen auf ihre Spielaktivitäten werden ihnen ihre eigenen Fähigkeiten und Schwächen, ihre Gefühle und Wünsche zurückgespiegelt. Weitere Bedeutungen sind unter Spiel Begriffsklärung visit web page. Spiele brauchen nicht nur einen Freiraum, sondern auch einen Rahmen. Das Spielen ist kulturell und evolutionär in der Menschheit verankert, in dieser Hinsicht ist sich die Forschung einig. Funktionen des Spiels 3. Sie benützen die Spiele auch als hervorragende symbolische Ausdrucksmittel, um anderen ihre Sorgen und Freuden, Hoffnungen und Ängste mitzuteilen. Kinder sind auch eher zum Spielen zu animieren, während sich Erwachsene häufig zurückhalten, Spiele ablehnen oder ihnen lediglich zuschauen. Für den Lehrer bieten Spiele darüber hinaus auch noch eine diagnostische Funktion. Die Lebenswelt unserer Kinder hat sich in den vergangenen Jahren tiefgreifend gewandelt. Namensräume Artikel Diskussion. In der Evolution tritt das Spielen schon vor dem Https://globalereg.co/casino-online-with-free-bonus-no-deposit/whats-dates-kgndigen.php des homo click here auf, in der Form des homo ludensdes spielenden Menschen. Aus ihnen entstanden Meinungen und Hypothesen, warum Kinder in den meisten Fällen gerne und intensiv spielen, welche Wirkungen das Spiel auf die Entwicklung der kindlichen Persönlichkeit link, ob das Spiel auch einen gesellschaftsrelevanten Sinn besitzt und inwieweit das Spiel im Click unterschiedlicher pädagogischer bzw. Die Entwicklung des Ironieverständnis Darunter werden wilde Rauf- und Kampfspiele verstanden, die unter Beachtung fester Spielregeln ohne bedeutsame Verletzungsgefahr den Beteiligten gezielt dabei helfen, aggressive Stimmungen und aufgestauten Stress abzubauen. Bis heute sind die Würfel und der Roulettekessel mit seiner Zahlendrehscheibe das Spielsymbol schlechthin. This web page bei allen Spielerlebnissen gibt es einen "roten Faden": Das Spiel unterstützt das Kind dabei, seine eigene Identität zu finden bzw. Mannheim: Cornelsen Scriptor. Sicherlich kann dieser Spielform Merkmale Spiel das "Tanzspiel" zugeordnet werden, weil Tanz- und Musikspiele häufig ineinander übergehen. Sie machten ihre Kriegsstrategien oft vom Ausgang eines zuvor erfolgten Spiels abhängig. Das Spiel trägt immer wieder dazu bei, selbstaktiv zu werden, sich den unbekannten Dingen des Lebens zuzuwenden und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, Lösungsstrategien für Handlungsabsichten zu entwerfen und einzusetzen, Neues zu wagen und bekannte Handlungsmuster zu erweitern, Gewohnheiten und Routine zu überwinden und damit kreative Aspekte in seinem Handlungsspielraum zu integrieren.

Kinder gewinnen auf diese Art und Weise Erkenntnisse und entwickeln Sichtweisen bzw. Nun stellt sich die Frage, ob auch das Spiel mit seinen unterschiedlichen Spielformen dazu beiträgt, dass diese o.

Lernmöglichkeiten aktiviert, unterstützt bzw. Im Spiel spiegeln sich dabei nicht nur die Seelenstruktur des Kindes und seine Einschätzung seines subjektiv erlebten Selbstbildes wider; vielmehr gibt es durch sein Spielverhalten auch einen Einblick in seine zukünftige Entwicklung!

Auf den Punkt gebracht weisen alle bedeutsamen Forschungsergebnisse auf folgende drei Aspekte hin:. Doch auch wenn diese Erkenntnisse schon lange vorliegen und weitestgehend in der Praxis bekannt sind, erschreckt auf der anderen Seite die Realität, dass es zunehmend mehr Kinder und Jugendliche gibt, die bereits kaum noch spielen können.

Wenn das Spiel als eine aus der tiefen Neugierde entstandene, freiwillige, spontane und geplante, lebendige und freudvolle Auseinandersetzung des Kindes mit sich und seiner Umwelt verstanden werden kann, wird deutlich, was dieses Grundverständnis mit den gerade vorgenommenen drei Aspekten zu tun hat.

Das Spiel trägt immer wieder dazu bei, selbstaktiv zu werden, sich den unbekannten Dingen des Lebens zuzuwenden und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, Lösungsstrategien für Handlungsabsichten zu entwerfen und einzusetzen, Neues zu wagen und bekannte Handlungsmuster zu erweitern, Gewohnheiten und Routine zu überwinden und damit kreative Aspekte in seinem Handlungsspielraum zu integrieren.

Im Einzelnen sind es folgende Merkmale:. Es besteht kein Zweifel darüber, dass sich diese Grundleistungen nicht nacheinander sondern immer in einer Abhängigkeit voneinander entwickeln.

Betrachtet man nun diese Zentralfunktionen, wird schnell deutlich, dass sie einerseits in fast allen Spielen zu entdecken sind und gleichzeitig die Grundlage des Lernens bilden.

Lernen ist Spiel. Wenn das Spiel des Kindes als eine grundlegende Haupttätigkeit seines Lebens gesehen und als solche auch eingestuft werden muss, dann ist es erforderlich, dass Kinder auch entsprechende Spielbedingungen benötigen, um entsprechende Entwicklungsprozesse auf- und auszubauen.

Entsprechend der Beschaffenheit dieser Bedingungen wird das Spielverhalten von Kindern eher gefördert oder behindert - schlimmstenfalls unterbunden.

Gleichzeitig ermöglichen oder verhindern die vorhandenen Spielbedingungen die vielfältigen Spielformen, die jede für sich ganz spezifische Lernerfahrungen initiiert und in einen weiteren Gestaltungsprozess führt.

Baer , S. Aufgrund dieser hohen Bedeutung des Spiels für die Entwicklung der Kinder ergeben sich viele Fragen, mit denen sich sozial- pädagogische Fachkräfte auseinandersetzen müssen.

Bäcker-Braun, K. Grundlagen, Spiele und Ideen zur Intelligenzentwicklung. München: Don Bosco.

Beins, H. Dortmund: borgmann. Caillois, R. Maske und Rausch. Stuttgart: Kohlhammer. Chateau, G.

Natur und Disziplin des Spielens nach dem dritten Lebensjahr. Paderborn: Schöningh. Einsiedler, W. Zur Pädagogik und Psychologie des Kinderspiels.

Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Flitner, A. Praxis und Deutung des Kinderspiels. München: Piper. Friedrich, G. Ein Vorlese-, Spiel- und Mitsingbuch.

Weinheim: Beltz. Flor, D. Saarburg: Staatliches Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung. Fritz, J. Eine praxisorientierte Einführung.

Hanifl, L. Schulstufe unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen Kreativität. In: Olechowski, R. Theorie und Praxis.

Aspekte empirisch-pädagogischer Forschung - quantitative und qualitative Methoden. Kathke, P. Band 1 und 2. Keller, M.

In: Daublebsky, B. Stuttgart: Klett. Kohl, M. Kreatives Arbeiten mit verschiedenen Modelliermassen. Seelze-Velber: Kallmeyer. Aktive Entwicklungsbegleitung im Kindergarten.

Mannheim: Cornelsen Scriptor. Grundlagen für die Praxis. Ein Orientierungsbuch. München: Kösel, 5. Was wir ihnen für ein glückliches Leben mitgeben können.

München: Kösel. Lange, U. Spiel-Platz ist überall. Liebertz, C. Grundlagen, Methoden und Spiele für eine zukunftsweisende Erziehung. München: Don Bosco, 2.

Loo, O. Künstlerisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen. Mogel, H. Heidelberg: Springer, 2. Partecke, E. Praxishandbuch zur Spielpädagogik im Kindergarten.

Praxishandbuch für die Bildung im Kindergarten. Pausewang, F. Grundlagen und Orientierungshilfen zur Spiel- und Freizeitgestaltung in sozialpädagogischen Einrichtungen.

Berlin: Cornelsen Verlag. Portmann, A. In: Bayer. Akademie der Schönen Künste Hrsg. München: Akademieverlag. Retter, H.

Spielförderung, Spielforschung und Spielorganisation in einzelnen Praxisfeldern - unter Berücksichtigung des Kindergartens. Rossetti-Gsell, V.

Freiburg: Herder. Samuelsson, I. A study of Swedish preschool children. New York: Springer. Scheuerl, H. In: Einsiedler, W.

Pädagogisch-Psychologische Spielforschung. Seitz, R. Ein Spiel-, Nachdenk- und Anregungsbuch. Steininger, R.

Wahrnehmung im Alltag fördern. Stuttgart: Klett-Cotta. Treeck, M. Integriertes Lernen durch Spiel. Wege, B. Spieltheoretische Grundlagen für pädagogische Berufe.

Weinberger, S. Eine personzentrierte Lern- und Praxisanleitung. Wir nutzen Cookies auf unserer Website.

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Über uns Kontakt Impressum Datenschutz. Zitiervorschlag Krenz, A. Allzu oft wird Spiel auch als ein Bildungswerkzeug angesehen.

Darum müssen Kinder spielen dürfen Wir alle sind aufgefordert, uns für dieses Recht einzusetzen" Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Und sie eignen sich dabei mehr an als es jede Paukerei vermag: nämlich ein lebendiges Wissen, das nicht auswendig gelernt werden kann Bei näherer Betrachtung müssen interessierte sozial- pädagogische Fachkräfte zu folgenden Schlüssen kommen: Jede Einschätzung zur Funktion und Bedeutung des Spiels ist aus einer bestimmten ideologischen oder einem bestimmten Kenntnisstand heraus konstatiert.

Die besondere Bedeutung des Spiels für die weitere Entwicklung des Kindes entstand erst von dem Zeitpunkt an, als auch das Kind selbst unter dem Gesichtspunkt einer eigenen Entwicklungszeit, der Kindheit immer stärker in den Mittelpunkt einer respektvollen Betrachtung gerückt wurde.

Eine " alleinige " Spieltheorie gibt es aufgrund der unterschiedlichen Sichtweisen nicht! Mir geht es darum, eine spielerische Einstellung zu beleuchten.

Eine Einstellung, die das Leben als Spiel nimmt. Gregory Bateson schrieb in "Geist und Natur" S. Auf die richtige Mischung kommt es an - und die nenne ich: Spiel.

Damit werde ich anfangen. Danach folgen einige bedenkenswerte Ergänzungen. Er schreibt:. Das Spiel ist also weder Gegensatz der Arbeit oder eines Ernstes, sondern "umfasst und umgreift" nicht nur alle anderen Grundphänomene, sondern das Leben selbst spiegelt sich im Spiel, dem reinen Schein als "Selbstdarstellung und Selbstanschauung".

Nicht das Reale, sondern das Imaginäre ist der Spiegel des Lebens. Nur in der Phantasie und dem Ideal ist eine Selbstdarstellung des Menschen nach seinem Bilde und seinem Entwurf möglich - und die praktisch gewordene Phantasie ist das Spiel.

Somit entschied ich mich, einen Ausschnitt dessen zu geben, was ich bei meiner Recherche fand. Dabei behandele ich drei zentrale Probleme dieses Feldes: Merkmale, Formen und Funktionen des kindlichen Spiels, bei denen ich die teilweise sehr unterschiedlichen Ansichten von jeweils einem oder zwei Wissenschaftlern aus den Bereichen Entwicklungspsychologie, Philosophie und Erziehungswissenschaft in Ausschnitten erläutere.

Caillois, , S. Sobald es zu einer Zwangshandlung wird, kann man nicht mehr vom Spiel reden. Auch die Fähigkeit des Einzelnen mit dem Spielen aufzuhören, wann es ihm gefällt, ist ein wichtiger Aspekt.

Im geschützten Raum des Spiels existieren neue Regeln und Gesetze, die akzeptiert werden müssen und die Entwicklung des Spiels beeinflussen vgl.

Des Weiteren ist die Unproduktivität ein wichtiger Aspekt in seinen Ausführungen. Trotzdem birgt das Spiel eine Spannung in sich, nämlich die der Ungewissheit des Ausgangs.

So gibt es Spiele, wie z. Dies kann man gut an einem Beispiel verdeutlichen. Der Reiz der Kreiselbewegungen entsteht jedoch erst, wenn sich diese unabhängig oder nur begrenzt beeinflussbar durch die Handlungen des Kindes entwickeln vgl.

Zu so einem Erleben bedarf es allerdings auch gewisser geistiger Konditionen aufseiten des Menschen, die Scheuerl so formuliert:. Verlangt wird bei allen Spielen eine Sensibilität für die Selbstständigkeit und allzeit gefährdete schwebende Gleichgewichtslage des Spielverlaufs.

Dazu ist oft eine gespannte, manchmal geradezu lauernde Aufmerksamkeit nötig, die sich aber nur einstellt, wenn man in allen anderen Beziehungen gelöst und entspannt ist, wenn man nicht krampfhaft und starr etwas durchsetzen will, sondern sich flexibel hält.

Scheuerl, , S. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, kann es zu echten Spielformen kommen, die Scheuerl anhand von fünf Merkmalen definiert.

Eines davon beschreibt die Ungezwungenheit und Freiheit des Spiels und meint sowohl die Spielerscheinung Ball o. Ein weiteres Charakteristikum ist die Abgeschlossenheit der spielerischen Bewegung durch Regeln und Normen, materielle Grenzen und dem festgelegten Spielraum vgl.

Bei Spielen, so Scheuerl, herrscht ein ständiger Wechsel, eine regelrechte Dramatik bezüglich des weiteren Spielverlaufs.

Aus dieser Ambivalenz folgt auch die Konsequenz, dass der Ausgang von Spielen nur so lange offenbleibt, wie es sinnvoll ist vgl. Mit diesem Merkmal einher geht die den Spielen eigene Zeitstruktur.

Rolf Oerter ist ein bekannter Entwicklungspsychologe, lehrt an der Universität München und hat seinen Fachbereich im Jahrhundert mit seinen Schriften entscheidend geprägt.

So auch mit den Ausführungen über die Formen des Spiels, die wenig umstritten sind. Er unterscheidet sechs Arten und ordnet diese den Altersstufen der Kinder beginnend mit dem ersten Lebensjahr zu.

An den Anfang der Entwicklung des kindlichen Spiels setzt er das sensumotorische Spiel.

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Dennoch sind beim Spielen kulturelle Unterschiede zu erkennen, wie das Glücksspiel deutlich beweist. Zur Klärung dieser Fragen müssen wir in der ökologischen Betrachtungsweise noch einen Schritt weiter gehen. Entscheidend sind die Interaktionen der Kinder mit ihrer natürlichen, sozialen, medialen und kulturellen Umwelt im Spiel. Durch die Spielzeug-, Medien- und Konsumindustrie werden die Kinder mit verlockenden Spielangeboten konfrontiert. Werden diese erfolgreich gemeistert, steigt das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Die Grenzen zwischen den Begrifflichkeiten bei konkreten Beispielen sind oft verschwommen. Geschichte und Archäologie zeigen, dass überall auf der Welt Spiele erfunden worden sind.

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Set - Verlag: Amigo Sichtbar wird das dort, wo das gleiche Spiel bald von Spielern here wird, die ihre Geschicklichkeit messen, bald von einem einzelnen Spieler, dessen Lust das Spiel selbst ist und der nicht daran denkt, in einen Wettbewerb einzutreten. Kinder sind auch eher zum Spielen zu animieren, während sich Erwachsene häufig zurückhalten, Spiele ablehnen oder ihnen lediglich zuschauen. Suche Suche nach:. Denn auch der Umgang mit Misserfolgen und Enttäuschungen wird im Spiel erlernt. Bei den Computerspielen sind oft Gewalt, Kampf und Article source als Inhalte ein Problem; häufig geht es aber auch nur um primitive Geschicklichkeitsspiele. Sehr beliebt war im Altertum das Fingerraten, das noch heute in Italien Zauber Karten Morraspiel verbreitet ist siehe auch Schere, Stein, Papier. Commons Wikinews Wikiquote. Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Spiele heben sich von der Realität ab. In frühgeschichtlicher Zeit waren Spiele häufig von der Magie bestimmt. Piaget dagegen this web page das Spiel als Assimilation und Gegenwehr. Form und Funktion der Reyen in Lohens Besonders im Rollenspiel ahmen sie erlebte Situationen nach und können sie auf diese Weise begreifen. Beim Spielen verbessern Kinder ihre motorischen Fähigkeiten, indem sie gezielt nach Merkmale Spiel greifen und ihr Spielzeug bewegen. Fritz, J. Insofern kann dieses wichtige Phänomen Spiel auch in der Alltagspädagogik gar nicht ausgeblendet werden, sondern muss zweifelsohne eine Berücksichtigung in der Kleinkindpädagogik finden. So genannte "Denk- und Lernspiele" sind im Gegensatz zu den vorher benannten sechzehn Spielformen im eigentlichen Sinne keine Spiele. Bei jedem Einteilungsversuch ergeben sich Überschneidungen. Nach alten Überlieferungen gab es königliche Lotto-Generaldirektoren. Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. Rollenspiele regret, Blue Trading assured Merkmale des Spiels und seine Auswirkungen auf den Entwicklungsprozess der Kinder. Wir können durch Erziehung aber auch nicht den. Dabei ist das Spiel für ein Kind die Grundlage jedes Lernprozesses, es ist sozusagen die „Arbeit“ Die wichtigsten Merkmale des Rollenspiels im Überblick. Innere Unendlichkeit (= 2. Merkmal von Spielen). Ein Spieler wird höchstens des Spielens müde aber niemals satt, denn das Spiel macht Spaß. Dabei geht er unter anderem auf die vier Merkmale des Spiels ein: Selbstzweck des Spiels: Kinder gehen vollkommen im Spiel auf und sind. Er macht fünf entscheidende Merkmale von Spiel fest: „1. die Zweckfreiheit; 2. der „Aktivierungszirkel“, d.h. das Aufsuchen eines Wechsels von.

Im Gegenteil: Thomas Dannenberg Technische Universität Berlin kam in einer Untersuchung über die Wirkung eines spielzeugfreien Kindergartens insofern zu weniger günstigen Ergebnissen, indem er feststellte, dass ein Teil der Kinder mit Stress und Ängstlichkeit auf das Chaos im spielzeugfreien Kindergarten reagierte, und er fand keinerlei wissenschaftliche Belege dafür, dass ein Spielmittelentzug spätere Süchte verhindern könne In: Focus Nr.

Noch deutlicher meldete sich Dr. Hans-Rudolf Becher, Professor für Pädagogik an der Universität zu Köln und gleichzeitig ein anerkannter Experte für das Kinderspiel, zu Wort: "Der Wechsel zwischen Phasen mit Spielzeug und ohne Spielzeug ist an sich sehr sinnvoll - aber Spielzeug über einen festen Zeitraum zu verbieten ist ein unpädagogisches Zwangsmittel.

Man sollte nicht neben der Welt her erziehen" In: Focus Nr. Becher konstatierte, dass ein Spielzeugverbot über einen festen Zeitraum ein unpädagogisches Zwangsmittel sei und Kinder im Kindergartenalter noch nicht in der Lage seien, sich über drei Monate ohne Anregung durch Erwachsene selbst zu beschäftigen.

Er spricht von einer " Form der Kindesmisshandlung " und bringt damit zum Ausdruck, dass ein solcher erzwungener Entbehrungszustand Gefahren für die Entwicklung von Kindern mit sich bringe.

Seine Begründung: "Erwachsene können Geschehnisse intrapsychisch bewältigen und zu Erfahrungen werden lassen. Kinder verfügen noch nicht über diese Fähigkeit, sie sind auf die reale Gegenstandswelt angewiesen.

Kindern kein Spielzeug zu geben ist Spielzeugdeprivation. Deprivation geht auf Kosten des Erlebens von Geborgenheit und der Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls.

Die Kinder wollen auch Funktions-, Konstruktions- und Regelspiele. Dafür reichen selbstgefertigte Spielzeuge nicht mehr aus.

Vielleicht mögen sich manche Fachkräfte am Schluss dieser Ausführungen fragen, wo die so genannten " Denk- und Lernspiele " bleiben.

Sind denn nicht auch die "Denksportaufgaben für kluge Köpfe", die "Logeleien" und "Kopfnüsse zum Knacken", die "mathematischen Lernspiele", die "Denkspiele mit Pfiff" und "Strategiespiele für den klugen Denker", die "Spiele mit lehrhaftem Charakter" und die "Sprachlernspiele für kleine Genies" eine eigene Spielform?

So genannte "Denk- und Lernspiele" sind im Gegensatz zu den vorher benannten sechzehn Spielformen im eigentlichen Sinne keine Spiele.

Hier handelt es sich vielmehr um "Lern- und Übungs formen ", die einerseits nur den kognitiven Bereich von Kindern trainieren sollen und damit andererseits nur bestimmte Teilfunktionen des Menschen ansprechen.

Sie sollen Wissen vermitteln, kognitive Lernprozesse stimulieren und können ohne Schwierigkeiten bestimmten richtlinienorientierten Lernzielen zugeordnet werden.

Jedem aufmerksamen Betrachter wird damit klar, dass bei diesen "Übungen" ein " Spiele-Charakter " nicht mehr zu erkennen ist.

Daher kann an dieser Stelle auch nicht auf diese "Spielform", die keine ist, eingegangen werden.

Wichtig ist dabei weniger eine eindimensionale Handlung sondern vielmehr eine aktive Tätigkeit, die sich aus den unterschiedlichsten Lernmöglichkeiten zusammensetzt.

Dabei zieht das Kind immer und immer wieder Erfahrungen aus seinen vielfältigen Handlungen, durch die es in seinen gedanklichen Annahmen bestätigt oder irritiert wird, die es in Erstaunen versetzt, fröhlich oder wütend, ängstlich oder traurig werden lässt, in eine Anspannung oder zur Entspannung führt, handlungsmotiviert oder handlungsverunsichert wird.

Kinder gewinnen auf diese Art und Weise Erkenntnisse und entwickeln Sichtweisen bzw. Nun stellt sich die Frage, ob auch das Spiel mit seinen unterschiedlichen Spielformen dazu beiträgt, dass diese o.

Lernmöglichkeiten aktiviert, unterstützt bzw. Im Spiel spiegeln sich dabei nicht nur die Seelenstruktur des Kindes und seine Einschätzung seines subjektiv erlebten Selbstbildes wider; vielmehr gibt es durch sein Spielverhalten auch einen Einblick in seine zukünftige Entwicklung!

Auf den Punkt gebracht weisen alle bedeutsamen Forschungsergebnisse auf folgende drei Aspekte hin:. Doch auch wenn diese Erkenntnisse schon lange vorliegen und weitestgehend in der Praxis bekannt sind, erschreckt auf der anderen Seite die Realität, dass es zunehmend mehr Kinder und Jugendliche gibt, die bereits kaum noch spielen können.

Wenn das Spiel als eine aus der tiefen Neugierde entstandene, freiwillige, spontane und geplante, lebendige und freudvolle Auseinandersetzung des Kindes mit sich und seiner Umwelt verstanden werden kann, wird deutlich, was dieses Grundverständnis mit den gerade vorgenommenen drei Aspekten zu tun hat.

Das Spiel trägt immer wieder dazu bei, selbstaktiv zu werden, sich den unbekannten Dingen des Lebens zuzuwenden und sich mit ihnen auseinanderzusetzen, Lösungsstrategien für Handlungsabsichten zu entwerfen und einzusetzen, Neues zu wagen und bekannte Handlungsmuster zu erweitern, Gewohnheiten und Routine zu überwinden und damit kreative Aspekte in seinem Handlungsspielraum zu integrieren.

Im Einzelnen sind es folgende Merkmale:. Es besteht kein Zweifel darüber, dass sich diese Grundleistungen nicht nacheinander sondern immer in einer Abhängigkeit voneinander entwickeln.

Betrachtet man nun diese Zentralfunktionen, wird schnell deutlich, dass sie einerseits in fast allen Spielen zu entdecken sind und gleichzeitig die Grundlage des Lernens bilden.

Lernen ist Spiel. Wenn das Spiel des Kindes als eine grundlegende Haupttätigkeit seines Lebens gesehen und als solche auch eingestuft werden muss, dann ist es erforderlich, dass Kinder auch entsprechende Spielbedingungen benötigen, um entsprechende Entwicklungsprozesse auf- und auszubauen.

Entsprechend der Beschaffenheit dieser Bedingungen wird das Spielverhalten von Kindern eher gefördert oder behindert - schlimmstenfalls unterbunden.

Gleichzeitig ermöglichen oder verhindern die vorhandenen Spielbedingungen die vielfältigen Spielformen, die jede für sich ganz spezifische Lernerfahrungen initiiert und in einen weiteren Gestaltungsprozess führt.

Baer , S. Aufgrund dieser hohen Bedeutung des Spiels für die Entwicklung der Kinder ergeben sich viele Fragen, mit denen sich sozial- pädagogische Fachkräfte auseinandersetzen müssen.

Bäcker-Braun, K. Grundlagen, Spiele und Ideen zur Intelligenzentwicklung. München: Don Bosco. Beins, H. Dortmund: borgmann. Caillois, R.

Maske und Rausch. Stuttgart: Kohlhammer. Chateau, G. Natur und Disziplin des Spielens nach dem dritten Lebensjahr. Paderborn: Schöningh.

Einsiedler, W. Zur Pädagogik und Psychologie des Kinderspiels. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. Flitner, A. Praxis und Deutung des Kinderspiels.

München: Piper. Friedrich, G. Ein Vorlese-, Spiel- und Mitsingbuch. Weinheim: Beltz. Flor, D. Saarburg: Staatliches Institut für Lehrerfort- und -weiterbildung.

Fritz, J. Eine praxisorientierte Einführung. Hanifl, L. Schulstufe unter besonderer Berücksichtigung der sprachlichen Kreativität.

In: Olechowski, R. Theorie und Praxis. Aspekte empirisch-pädagogischer Forschung - quantitative und qualitative Methoden.

Kathke, P. Band 1 und 2. Keller, M. In: Daublebsky, B. Stuttgart: Klett. Kohl, M. Kreatives Arbeiten mit verschiedenen Modelliermassen.

Seelze-Velber: Kallmeyer. Aktive Entwicklungsbegleitung im Kindergarten. Mannheim: Cornelsen Scriptor. Grundlagen für die Praxis. Ein Orientierungsbuch.

München: Kösel, 5. Was wir ihnen für ein glückliches Leben mitgeben können. München: Kösel. Lange, U. Spiel-Platz ist überall.

Liebertz, C. Grundlagen, Methoden und Spiele für eine zukunftsweisende Erziehung. München: Don Bosco, 2. Loo, O. Künstlerisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen.

Mogel, H. Heidelberg: Springer, 2. Partecke, E. Praxishandbuch zur Spielpädagogik im Kindergarten. Praxishandbuch für die Bildung im Kindergarten.

Pausewang, F. Grundlagen und Orientierungshilfen zur Spiel- und Freizeitgestaltung in sozialpädagogischen Einrichtungen.

Berlin: Cornelsen Verlag. Portmann, A. In: Bayer. Akademie der Schönen Künste Hrsg. München: Akademieverlag. Retter, H.

Spielförderung, Spielforschung und Spielorganisation in einzelnen Praxisfeldern - unter Berücksichtigung des Kindergartens. Rossetti-Gsell, V.

Freiburg: Herder. Samuelsson, I. A study of Swedish preschool children. New York: Springer. Scheuerl, H. In: Einsiedler, W. Pädagogisch-Psychologische Spielforschung.

Seitz, R. Ein Spiel-, Nachdenk- und Anregungsbuch. Steininger, R. Wahrnehmung im Alltag fördern. Stuttgart: Klett-Cotta.

Treeck, M. Integriertes Lernen durch Spiel. Wege, B. Spieltheoretische Grundlagen für pädagogische Berufe. Weinberger, S. Eine personzentrierte Lern- und Praxisanleitung.

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Über uns Kontakt Impressum Datenschutz. Zitiervorschlag Krenz, A. Allzu oft wird Spiel auch als ein Bildungswerkzeug angesehen.

Darum müssen Kinder spielen dürfen Wir alle sind aufgefordert, uns für dieses Recht einzusetzen" Edelgard Bulmahn, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Und sie eignen sich dabei mehr an als es jede Paukerei vermag: nämlich ein lebendiges Wissen, das nicht auswendig gelernt werden kann Bei näherer Betrachtung müssen interessierte sozial- pädagogische Fachkräfte zu folgenden Schlüssen kommen: Jede Einschätzung zur Funktion und Bedeutung des Spiels ist aus einer bestimmten ideologischen oder einem bestimmten Kenntnisstand heraus konstatiert.

Die besondere Bedeutung des Spiels für die weitere Entwicklung des Kindes entstand erst von dem Zeitpunkt an, als auch das Kind selbst unter dem Gesichtspunkt einer eigenen Entwicklungszeit, der Kindheit immer stärker in den Mittelpunkt einer respektvollen Betrachtung gerückt wurde.

Eine " alleinige " Spieltheorie gibt es aufgrund der unterschiedlichen Sichtweisen nicht! Da das Spiel des Menschen - in der Kindheit, Jugendzeit und Erwachsenenwelt - eine immer schon existierende Ausdrucksform war und ist, muss davon ausgegangen werden, dass das Spiel eine Lebensnotwendigkeit ist.

Die Bedeutung des Spiels für die weitere Entwicklung von Kindern kann aus zweierlei Sichtweisen betrachtet werden: aus der Erwachsenensicht mit ihren dogmatischen Absichten und aus der Perspektive des Kindes und seinen Entwicklungswünschen und -möglichkeiten.

So besteht heute kein Zweifel daran, dass das Spiel in der Entwicklung des Kindes eine ganz zentrale Stellung einnimmt.

Spiel ist damit keine Spielerei! Spielformen und ihre Bedeutung für die Entwicklung der individualen und sozialen Identität Wendet man sich nun den unterschiedlichen Spielformen zu, so ist festzustellen, dass es vielfältige Versuche und Ansätze gibt, das "Phänomen Spiel" im Allgemeinen und im Besonderen zu klassifizieren.

Auch wenn damit jeder Klassifizierungsversuch seine Schwächen besitzt, scheint dabei am besten ein Ordnungssystem zu sein, das sich entwicklungspsychologisch in der Reihenfolge der aufeinander aufbauenden Spielformen und durch ihre Auftretenshäufigkeit ergibt: Das " Sensumotorische Spiel ": Diese Spielform, die früher auch als "Funktionsspiel" bezeichnet wurde, umfasst vor allem die Spielaktivitäten der ein- und zweijährigen Kinder.

Ihre Freude an Körperbewegungen, das Spiel mit eigenen Körperteilen und einigen wenigen Gegenständen, die mehrfachen Spielwiederholungen und das lebhafte Interesse am Erlebnis von "Spannung und Entspannung" motiviert Kinder immer wieder, Bewegungshandlungen auszuprobieren, Gegenstände in Bewegung zu bringen und Spielrituale zu wiederholen.

Das " Bauspiel " mit Holz- Bausteinen, Alltags- oder Naturmaterialien kann auch als ein "werkschaffendes Spiel" bezeichnet werden.

Hier steht das Bedürfnis des Kindes im Vordergrund, etwas aufeinander, voreinander, hintereinander zu legen, um beispielsweise hohe Türme, Häuser, Berge, Burgen, Wegbegrenzungen o.

Treibender Motor ist dabei die kindeigene Schaffensfreude, bei der das Kind die Erfahrung macht, ein "wirksamer Baumeister" sein zu können.

Die Vielfalt der Materialien und ihre unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten geben den Ausschlag dafür, dass vor allem die Fantasie der Kinder angeregt und ihre Handlungsimpulse immer wieder aufs Neue aktiviert werden.

Das " Konstruktionsspiel " bezieht sich nun wieder mehr auf ganz bestimmte Spielmaterialien, die miteinander verknüpft werden können und eine Einheit bilden.

Das wohl bekannteste Konstruktionsspiel ist Lego. Neben der Freude und dem Interesse des Kindes, bestimmte Zielobjekte in freier Assoziation oder nach einer Vorgabe herzustellen, sind hier vor allem ganz bestimmte kognitive Leistungen gefragt wie beispielsweise Abstraktionsvermögen oder perspektivisches und logisches Denken.

Im Konstruktionsspiel müssen vor allem drei Aspekte zusammen kommen: das Kind mit seinen genauen Konstruktionsvorstellungen, das vorhandene Material, das die Konstruktionserstellung zulässt, und das notwendige Werkzeug, das bei der Konstruktionserstellung unerlässlich ist z.

Auch wenn hier zunächst ein "Wettkampfgedanke" ins Spiel kommt, so darf in keinem Fall vergessen werden, dass Bewegungsspiele zu allererst eine geregelte Möglichkeit sind, motorisch geprägte Aktivitätsbedürfnisse auszuleben, Bewegungseinschränkungen auszugleichen und Gefühle über Motorik zu kompensieren.

Das Zusammenspiel von Bewegung, die Kooperation mit anderen und die erlebte Beziehungsnähe zu den Mitspielern machen den besonderen Reiz der unterschiedlichen Bewegungsspiele aus.

Gleichzeitig bieten Bewegungsaktivitäten aber auch eine wichtige Möglichkeit, um aufgestaute Gefühle wie Ärger oder Wut, Belastungsstress, Frustrationen, erlebte Isolationsmomente, erfahrene und quälende Einschränkungen, unbefriedigte Grundbedürfnisse oder Einsamkeit und Entfremdung zu kompensieren.

Dabei stellt die Spielform "Bewegungsspiele" eine weitere Ausdrucksform zur Verfügung: die "Aggressionsspiele zum Austoben". Darunter werden wilde Rauf- und Kampfspiele verstanden, die unter Beachtung fester Spielregeln ohne bedeutsame Verletzungsgefahr den Beteiligten gezielt dabei helfen, aggressive Stimmungen und aufgestauten Stress abzubauen.

Gerade durch eigene, selbst initiierte und selbst gestaltete Musikerlebnisse, bei denen die Kinder ihre musikalischen Ressourcen entdecken und zu nutzen in der Lage sind, ergeben sich viele Spielaktionen, die Kinder dazu führen, eigene Stimmungslagen mit dem Ausdrucksmittel "Musikgestaltung" zu verbinden.

Musikwissenschaftler sprechen hier von der Begegnung bzw. Für die unterschiedlichen Musikspiele können einerseits vorhandene Musikinstrumente genutzt aber auch selbstgebaute Musikinstrumente eingesetzt werden.

Sicherlich kann dieser Spielform auch das "Tanzspiel" zugeordnet werden, weil Tanz- und Musikspiele häufig ineinander übergehen.

Tanzspiele bestehen nicht nur aus traditionellen Tänzen - vielmehr erleben Kinder viel Freude an einer rhythmischen Bewegung nach Musik, an Körperkontakt mit anderen Mittänzern und an veränderbaren Beziehungen während des Tanzspiels.

Dabei kann es sein, dass die Bewegungsgestaltung während des Tanzspiels frei assoziiert oder auch vorgegeben ist. Entscheidend allerdings bleibt immer das Zusammenspiel von Musik, ihrer Ausdruckskraft, der Melodie, dem Rhythmus und der eigenen Tanzgestaltung.

Im " Finger- und Handpuppenspiel ", dem so genannten "kleinen Theaterspiel", können sich Kinder mit den unterschiedlichen Personen identifizieren, sich in ihnen selbst entdecken oder von ihnen abgrenzen, je nachdem welche Verhaltensweisen und Persönlichkeitsmerkmale die dargestellten Charaktere präsentieren.

Mit der Fingerpuppe bis zur Handpuppe können Spielszenen aufgeführt werden, um Kinder damit in eine Selbstbetrachtung zu führen oder Stellungnahmen bzw.

Einschätzungen vorzunehmen, um über sich oder andere Menschen, Handlungsaspekte oder Handlungsfolgen nachzudenken. Die Faszination dieser Spielform hat bis heute bei Kindern trotz der medialen Welt nicht nachgelassen.

Das Besondere an dieser Spielform ist der Umstand, dass die Spielakteure in einer beziehungsnahen Kommunikation mit den Kindern stehen und jederzeit situationsorientiert in eine neue, aktuelle Interaktion mit Kindern treten können.

Das " Marionetten-, Stockpuppen-, Stabpuppen- und Figurenspiel " kann als eine Fortsetzung der zuvor genannten Spielform bezeichnet werden.

Dabei findet das Spielszenario auf einem fest umrissenen Raum statt mit mehr oder weniger vielen Elementen Bühnenbilder, Licht, Geräuschen, benutzbaren Gegenständen, szenische Gestaltung der "Bühne" Je älter die Kinder sind, desto mehr ist es auch möglich, sie in die aktiven Spielhandlungen mit aufzunehmen und zum gestaltenden Akteur werden zu lassen.

Das " Symbol- oder Fiktionsspiel " ist ein so genanntes "als-ob-Spiel" und wird von vielen Spieleforschern als die hauptsächliche und eigentliche Spielform von Kindern bezeichnet.

Eine Einstellung, die das Leben als Spiel nimmt. Gregory Bateson schrieb in "Geist und Natur" S. Auf die richtige Mischung kommt es an - und die nenne ich: Spiel.

Damit werde ich anfangen. Danach folgen einige bedenkenswerte Ergänzungen. Er schreibt:. Das Spiel ist also weder Gegensatz der Arbeit oder eines Ernstes, sondern "umfasst und umgreift" nicht nur alle anderen Grundphänomene, sondern das Leben selbst spiegelt sich im Spiel, dem reinen Schein als "Selbstdarstellung und Selbstanschauung".

Nicht das Reale, sondern das Imaginäre ist der Spiegel des Lebens. Nur in der Phantasie und dem Ideal ist eine Selbstdarstellung des Menschen nach seinem Bilde und seinem Entwurf möglich - und die praktisch gewordene Phantasie ist das Spiel.

Gelingen kann dies aber nur, indem die Begriffe des Spiels und der Schrift, auf die wir hier rekurrieren, durchstrichen werden, da sie sonst in regionalen Grenzen und in einem empiristischen, positivistischen oder metaphysischen Diskurs gefangen bleiben.

Zuerst also muss das Spiel der Welt gedacht werden, und dann erst kann man versuchen, alle Spielformen in der Welt zu begreifen.

Hier noch eine respektvolle Verbeugung vor dem Meister der soziologischen Systemtheorie: Niklas Luhmann! Was sonst, wie sonst sollten wir das Spiel des Lebens spielen wollen, wenn nicht aus reiner Freude an dem was wir tun.

Und wer damit noch nicht genug hat, kann sich auch auf der mde. Ich dachte mir nach diesem Artikel, okay spiel ich mal mit den 3 Kids zusammen ein Spiel und schauen mal was passiert.

1 Replies to “Merkmale Spiel”

  1. Ich kann die Verbannung auf die Webseite mit der riesigen Zahl der Artikel nach dem Sie interessierenden Thema suchen.

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